Beiträge von Earthwide

    Erst mal herzlichen Dank an racker77, OmasMakkaronisalat und v.a. mrmuppet für eure sachlichen und kompetenten Hinweise zur geplanten Erweiterung meiner Lade-Infrastruktur!!!


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    Und da liegt das Problem. Der EV4 ist auf der AC-Seite bidirektional, der Enphase erwartet ein Auto, das auf der DC-Seite rückwärts kann. Der EV4 kann das nach heutigem Stand nicht. Beide sind also für sich genommen bidi-fähig, aber sie reden verschiedene Sprachen und passen deshalb nicht zusammen. An der Box selbst liegt es nicht, es gibt sie sogar als Europa-Version mit passendem Stecker und deutscher Netzzulassung. Der EV4 bringt einfach den falschen Anschluss mit.

    Das ist ja richtig schade, denn ich hatte gehofft, dass sich der Enphase-Bidi-Charger bestens in die bestehende hausseitige, als auch in die Elektrik des EV4 einbinden lässt. Es ist jetzt so ein bisschen wie "Romeo & Julia", nur auf technischer Ebene ... ;(


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    Was für dich passen würde, wäre eine AC-bidirektionale Wallbox, denn die nutzt genau den Wechselrichter, den der EV4 schon an Bord hat. Die AC-Bidi Wallboxen sind zum Glück viel günstiger Go-E Core, oder OpenWB, etc. Wann die Wallbox allerdings freigeschaltet wird, das steht in den Sternen.


    Ich hab jedenfalls die Go-E Core WB mit Evcc bei mir hängen und schaue mal, wann die Regulatorik so weit ist.

    Mal schauen, ob Enphase vielleicht noch einen eigenen AC-Lader auf den Markt bringt, der auch mit einem AC-gekoppelten EV gut kann. Die SG-Ready Integration der WP und Vorbereitung für Überschussladen und H2G ist softwareseitig nämlich ganz gut gemacht. Aber jedes System hat eben seine Vor- und Nachteile. Und mal schauen, was KIA bei den nächsten EV-Modellen noch so alles an features auf den Markt bringt!

    Ach ja, die deutsche "Regulatorik" ... Vermutlich wird es bald zum Unwort des Jahres? :rolleyes:


    Besten Dank auch an racker77 für seine Einschätzung zum realen "Ertrag" des Bidi-Ladens für V2H! Durch die WP wird bei mir über SG-Ready tatsächlich fast jedes überschüssige Watt an Solarstrom aufgefressen, da wir auch einen sehr großen Wärmespeicher haben. Im Frühjahr & Herbst funktioniert das extrem gut. Insofern wäre der Auto-Speicher sowieso immer hinten dran und tatsächlich relativ ineffizient. Und für die 1000 Euro plus Installation der Bidi-WB kann man auch eine ganze Menge Strom bezahlen...

    V2G bleibt natürlich noch eine andere Option und Herausforderung! Aber auch da steht die Regulatorik wohl gleich wieder um die Ecke.


    Schussum habt Ihr meine hoch fliegenden V2H-Ideen auf eine positive Art "geerdet". So stelle ich mir auch ein gutes Forum vor: Dass man seine Ideen durch eine "Peer-Review" mal gemeinsam abckecken kann, ohne sich gleich in irgendwelche Glaubenskriege und Grabenkämpfe zu bewegen. Das habe ich in anderen Foren leider auch ganz anders erlebt.


    Bis bald mal wieder!

    Oha, diese ganzen Elektro-Tech-Specs muss ich jetzt erst mal alles etwas einwirken lassen! Der von Dir prophezeite Zeithorizont ist ja frustrierend. :rolleyes:

    Bisher habe ich den PV-Strom über eine mobile Wallbox aus der Kraftstrom-Dose (400V/16A) in den EV4 gepumpt. Die Bidi-WB kostet jedoch das Fünffache, weshalb ich erst mal abwarten wollte, bis der Weg für V2X administrativ frei ist...


    In Holland läuft das wohl schon länger. Da hat der Mutterkonzern Hyundai schon vor einiger Zeit eine ganze Siedlungen mit Ionic 5 und Bidi-WB ausgestattet, um V2H/V2G im Feld unter realen Bedingungen zu testen.


    Mir sagte ein befreundeter Elektriker, dass jetzt die letzten gesetzgeberischen Hürden wohl genommen seien. Aber das hört sich aus Deinen Darlegungen hier leider nicht so an ... Vielleicht könntest Du das ganze bei Gelegenheit hier noch einmal etwas Laien-verständlicher aufdröseln?


    Mir geht es v.a. erst mal darum herauszufinden, ob meine favorisierte Bidi-Wallbox V2H mit dem im EV4 verbauten Wechselrichter überhaupt umsetzen kann. Kannst Du dafür eventuell mal auf das Datenblatt der Wallbox schauen (s. Anhang Enphase-bidirectional-ev-charger.pdf)?


    Mit bestem Dank!

    Noch mal was zum "Roll-enverständnis" beim Verbrauch:


    Das Thema Verbrauch ist hauptsächlich eine Frage der Physik. Weniger der Antriebs-Technik, also Benzin, Diesel, Wasserstoff oder Strom, als des Strömungswiderstandskoeffizienten (cW) und der Geschwindigkeit. Steigungen lassen wir mal raus! Das Gewicht bleibt bei E-Autos auch immer konstant, egal wie voll der Akku ist. Nur der Rollwiderstand spielt für den Verbrauch noch eine Rolle. Ab 120 km/h können die Walk-Kräfte, die den Reifen bei jeder Umdrehung etwas verformen und "durchkneten" zu Schwingungen führen, die den Rollwiderstand erhöhen. Dagegen wenden die Reifenhersteller unterschiedlich wirksame konstruktive Methoden an.


    Weil der Luftwiderstand ab ca. 80 km/h jedoch alle anderen Widerstände der Bewegung überwiegt, spielt der Einfluss von Gesamtgewicht und Reifen mit darüber hinaus steigernder Geschwindigkeit eine immer kleinere Rolle. Das gilt natürlich alles auch für den EV4, obwohl der mit einem cW-Wert von 0,23 (Fastback) und 0,27 (Hatchback) schon echt spitzenmäßig unterwegs ist! Jedoch stecken in dem physikalischen Gesetz „Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit“ fast alle weiteren Überlegungen drin.


    Das heißt ganz einfach:

    Wer mit dem selben Fahrzeug doppelt so schnell fährt, wird sich den Weg durch die Luft mit vier Mal so viel Energie bahnen müssen.

    Wer dreimal so schnell fährt, wird acht Mal so viel Energie dafür benötigen.

    Bei vierfacher Geschwindigkeit steigt der Energiebedarf um den Faktor 16 !

    Daher fährt ein Auto mit 200 PS auch nicht doppelt so schnell wie eins mit 100 PS, wovon viele "PS-Protzis" jedoch träumen. :P


    Dass die breiteren 19"-Reifen einen etwas höheren Roll- aber auch Luftwiderstand erzeugen als die 17-Zöller, ist hier schon ausführlich besprochen worden. Dass aber die Frage, ob man mit 100, 120 oder 170 über die Autobahn fährt, einen viel größeren Einfluss auf den Stromverbrauch und die Reichweite hat, kann jeder selbst ausprobieren!


    Mein Fazit aus eigener Er-fahr-ung: Tempomat auf 120 km/h und möglichst immer schön gleichmäßig mitschwimmen ist meist der beste Kompromiss aus Stundenkilometerleistung, Fahrzeit und Energieverbrauch. Das gilt auch völlig egal, ob man mit Benzin, Diesel, Wasserstoff oder Strom voran kommt.


    Genug "Tech-Splaining" für heute! Und allzeit effiziente Fahrt!


    Wer es noch mal ausführlicher nachlesen will, findet hier eine sehr anschauliche Erklärung:

    Elektroautomobil | Das Magazin für Elektromobilität | Der Luftwiderstand – und was wir darüber vom Pinguin lernen können
    „Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit“ – diese Aussage kennen wir noch aus dem Physikunterricht. Doch warum ist das eigentlich so?
    www.elektroautomobil.com

    Vorab: Mein EV4 ist erst zwei Wochen da. Bisher konnte ich immer mit homegrown PV-Strom laden. :saint: Vor der ersten Langstreckenfahrt habe ich mir auch drei Karten von verschiedenen Anbietern bestellt (EnBW, EWE Go, Electroverse).


    Dass die Ladepreise an den Autobahnen höher sind, als wenige Kilometer im Hinterland, kennt man von den Sprit-Tankstellen. Allerdings habe ich auf der Ad-Hoc-Map-App von Move Electric gesehen, dass es sich lohnen kann, dahin ein paar extra miles zu fahren, wenn man nicht unter Zeitdruck steht und ultraschnell laden muss. Natürlich nicht sehr weit weg!


    Meine Fragen:

    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Ad-Hoc-Laden?

    Zahlt man da auch empfindliche Aufschläge wenn man mit VISA zahlen will?

    Hallo EV4-Fans,


    zuerst hatte ich mit dem neuen Hyundai Ionic 5 (MY25) geliebäugelt, weil der einige Features hat, die mich besonders interessiert haben, wie das bidirektionale Laden. Der ist jedoch deutlich teurer und kann (außer der 800V-Technik) trotzdem nicht viel mehr als der EV4.


    Dann habe ich im Frühjahr den KIA EV4 entdeckt. Nach einigem Überlegen und Abwägen haben wir uns doch erst mal für einen Earth mit kleinem Akku, aber mit dem P5 – Winter-Connect-Paket mit der Hardware-Vorbereitung für V2H/V2G und der Wärmepumpe für die Innenraumklimatisierung entschieden.


    Der Grund ist ganz einfach: Wir haben bereits eine 10 kWp PV-Anlage auf dem Dach und eine Wärmepumpe im Garten. Der 7 kWh-Akku der PV-Anlage ist natürlich nicht ausreichend, wenn die WP im Winter das Haus beheizen soll. Über das Bidirektionale Laden soll dafür jedoch der Auto-Akku (teilweise) nutzbar sein. Jedenfalls mit der richtigen Wallbox und entsprechender Verkabelung. Seit kurzem sind wohl auch die rechtlichen Fragen für das Rückspeisen aus privaten Akkus ins Netz geklärt, sodass der Sache eigentlich nichts mehr im Wege steht. Uns fehlt momentan noch die Bidi-Wallbox von Enphase im Keller, die theoretisch sogar mit 22 kW laden könnte. Das wird im nächsten Quartal jedoch hoffentlich noch installiert werden.


    Hier meine Frage an die Commuity: Hat jemand von Euch schon ein ähnliches Konzept realisiert, in dem der EV4 via Wallbox als V2H/V2G-Umgebung in die Stromversorgung des Hauses und das Stromnetz eingebunden ist?


    Das ist zugegebenermaßen etwas futuristisch. Aber E-Autofahrer sind doch grundsätzlich innovationsfreudig und nicht nur Sparfüche. Daher würde ich mich hier über einen Erfahrungsaustausch mit solchen Konzepten sehr freuen.


    Jedoch bitte keine meinungsbetonten Grundsatz-Diskussionen über die Sinnhaftigkeit einer solchen Anlagen-Konstruktion! Über diese Phase bin ich hinaus.


    Dann schaun wir mal! Bin gespannt.


    Gruß von Earthwide

    Moin miteinander!

    Seit zehn Tagen ist unser roter Blitz nun endlich da. Bestellt Mitte März. Die Lieferung war für die 24. KW geplant. Dann wurde er doch erst sechs Wochen später angeliefert.

    Angeblich wegen des Modellwechsels (mitten im Jahr?) bei KIA. Jetzt ist er dadurch ein MY27. Aber irgendwie nicht plausibel…


    Dass es bei Hyundai sowas gibt, weiß ich vom Ionic 5 beim Wechsel von MY24 auf 25. Da wurden wesentliche technische Updates vorgenommen, die man jedoch optisch (Facelift) kaum sieht.


    Weiß jemand, ob es beim EV4 seit dem Sommer irgendwelche Unterschiede oder Veränderungen zum Vorjahresmodell gibt?

    Hat mich auch erst verwundert. 😯

    Aber die Antwort ist so einfach, dass es sich erst bei steigender Kilometerzahl erklärt:


    Die linke Zahl steht für die beim aktuellen Ladestand erwartbare Reichweite. Die rechte ist der gute alte Kilometerzähler. 🤗


    Daher wissen wir, dass du noch nicht viel mit deinem EV4 gefahren bist. 😁