Das war bei meinem ersten eBike Kauf der erste Sicherheitshinweis meines Händlers, nicht mit voller Unterstützung aufzusteigen, denn dann geht der Schub sofort los.
Ist wohl schon genug passiert.
Viele dieser gesetzlich geforderten Grund-Assitenteneinstellungen (Tempowarner, Aufmerksamkeitswarner, Drive Mode usw.) sind ja sinnvoll, wenn auch nicht für jeden komfortabel.
Da bin ich eher skeptisch. Nehmen wir zum Beispiel den Tempowarner: Er nervt viele Fahrer, weil er bereits bei einer Überschreitung von 1–2 km/h warnt. Eine Toleranz von 5 oder besser 10 km/h wäre aus meiner Sicht sinnvoller gewesen. So schalten ihn die meisten einfach aus oder ignorieren ihn – das ist letztlich kontraproduktiv.
Außerdem braucht nicht jedes Fahrzeug alle Assistenzsysteme. Ein Kleinwagen, der kaum auf der Autobahn unterwegs ist, benötigt beispielsweise nicht unbedingt einen Spurhalteassistenten. Solche Systeme machen die Fahrzeuge teurer und erhöhen im Schadensfall häufig auch die Reparaturkosten, was sich wiederum auf die Versicherungsprämien auswirkt. Und vom Müll ganz abgesehen.
Meiner Meinung nach reguliert die EU diesen Bereich zu stark. Mehr Freiheiten bei der Ausstattung und den Einstellungen könnten die Akzeptanz dieser Systeme deutlich erhöhen.