Fahrberichte
Kia EV4: Leistet sich im Alltagstest kaum Schwächen
Kia setzt auf die Elektromobilität – und hat damit Erfolg. Mittlerweile entfallen knapp über 25 Prozent des Absatzes auf die E-Modelle. Neben dem EV5 soll gerade auch der EV4 für steigende Absatzzahlen sorgen.
Der koreanische Autobauer Kia baut sein Modellangebot bei den batterie-elektrischen Fahrzeugen mit hohem Tempo aus. Nachdem man bereits den EV6, EV9, EV3 im Angebot hat, ergänzen der EV5 und das Kompaktklassemodell EV4 die elektrische Modellpalette von Kia.
Auf der Brüssel Motorshow zu Beginn des neuen Jahres folgt dann der Einstiegsstromer EV2. Mit seiner E-Strategie sind die Koreaner derzeit erfolgreich unterwegs. Von den in den ersten elf Monaten des Jahres neu zugelassenen 56.113 Fahrzeugen sind 14.199 mit einem rein elektrischen Antrieb unterwegs. Damit kommen die Stromer auf einen Anteil von 25 Prozent an den Neuzulassungen per November. Ihr Anteil dürfte indes weiter steigen, denn der EV4 und der EV5 sind gerade erst gestartet – und der EV2 steht in den Startlöchern. Doch bis dieser Einstiegsstromer kommt, darf man gespannt sein, ob der EV4 an die Zulassungszahlen des bisherigen Elektro-Bestsellers EV3 (8542 Neuzulassungen/Anteil 15,2 Prozent) heranreichen kann.
Zwei Karosserievarianten vom EV4
Die Chancen stehen dafür nicht schlecht, denn neben einem Fastback (in Deutschland dürfte er indes keine Rolle spielen) wird auch ein Schrägheckmodell angeboten. Mit ihm waren wir auch bei unseren Testfahrten unterwegs – und zwar mit der Variante mit dem 81,4 kWh großen Akku (ab 43.24 Euro). Sie soll für eine Reichweite von bis zu 625 Kilometer (laut WLTP) sorgen. Die Einstiegsvariante (ab 37.590 Euro) hat eine 58,4 kWh große Batterie (440 Kilometer).